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Sex is Back

Nach langer Pause ist es wieder einmal soweit – ein neuer Blogpost wird geboren und er unterscheidet sich deutlich von meinen vorigen Themen, die sich hauptsächlich um „Bad News“ drehten.

Ja, die Welt ist noch immer schrecklich. Ja, die Menschen sind noch immer grausam. Ja, das Wetter ist im Juni schlechter als es im April war und wir uns überhaupt erinnern wollen. Nein, das alles hindert mich aber nicht daran nun mal eine andere Seite aufzuschlagen, also wenden wir uns einen Moment den schönen Dingen des Lebens zu…

Denn, wenn es darum geht, die angesagtesten und stylischsten 4 Mädels von New York durch dick und dünn zu begleiten, ist es so manchen (und das sind seeehr viele) Frauen piepschnurzegal, ob es regnet, schneit, oder am Golf von Mexiko gerade Tonnen von Rohöl die Umwelt verpesten. Das soll jetzt nicht heißen, dass Frauen rücksichtslose Wesen sind, aber gegen manche Dinge kann man ohnehin nicht viel ausrichten, also lässt’s sich im Kinosessel bequem machen.

„Die Zeit heilt alle Wunden“ – hört man vielleicht nicht gerne, könnte aber durchaus ein Motto für die frisch gebackene Fortsetzung der Kult-Serien-Verfilmung sein.

Im zweiten Teil des frauengeliebten und männerverhassten Blockbusters SEX AND THE CITY ist die Wandlung von den wilden Partygirls rund um den Big Apple zu bodenständigeren Ladies nun unverkennbar.

Carrie ist erwachsen. Nein, das bedeutet nicht, dass sie ihr Gespür für Fashion verloren hat und bei der Auswahl ihrer Manolos nun vor dem Kauf noch einmal kritisch den Preis prüft. Obwohl sich Charlotte, Samantha, Miranda und Carrie vom wilden Partyleben im Big Apple zur Geschäftsfrau, Mutter und Ehefrau gewandelt haben, ist auch diesmal der Stoff für die ein oder andere Action vorhanden.

Denn nicht immer ist alles eitel Wonne: Bei einem Trip in die arabischen Emirate wartet so manche Überraschung auf die Fashion Victims. Nicht nur „Andere Länder, andere Sitten“ hätte sich vor allem Samantha zu Herzen nehmen sollen – auch die Vergangenheit holt sie ein.

Das und noch viel mehr erwartete also die BesucherInnen in 2 gefüllten Kinosälen. Ja, BesucherInnen – Denn, unter den größtenteils gestylten Damen in hohen Hacken und Cocktailkleidern, waren auch ganze 4 Männer zu zählen! Leider hatte ich nicht die Möglichkeit nach Erpressungsmethoden zu fragen :D

Als Vorgeschmack – der deutsche Kinotrailer:

geteilte Meinungen

—> Österreich, DAS Macholand !?

ohne worte

Vergangene Woche hab ich in der Früh wieder einmal den Radiowecker leiser gestellt, um nicht gleich aus meiner Traumwelt zu erwachen, das ging dann aber doch schneller als erwartet…

Eine Nachrichtenmeldung war es, die mich abrupt aus meinem Halbschlaf erwachen ließ. Ich konnte oder wollte nicht glauben, was ich hörte:

Schweine werden lebendig im Schnee begraben, um sie anschließend qualvoll ersticken zu lassen. Die­­­­­s sei ein Projekt des Wissenschaftsministeriums, um Menschenleben zu retten.

Im ersten Moment dachte ich, meine Ohren sind noch nicht ganz aus dem Schlaf erwacht!

Was soll es für einen wissenschaftlichen Zweck haben, Tiere im Schnee ersticken zu lassen? Wenn ein Mensch als Folge eines Lawinenabganges unter dem Schnee begraben wird, wird es ihm ohnehin nicht gut gehen und man kann nur hoffen, dass die Rettung noch rechtzeitig kommt.

Außerdem hat jeder Mensch  vermutlich ein anderes Lungenvolumen, schließlich ist nicht jeder Extremsportler oder auch nur Hobbyfußballer.

Tiere dafür qualvoll zu töten ist einfach nur pervers und kann durch nichts gerechtfertigt werden. Um das zu verstehen muss man auch kein Mitglied einer Tierschutzorganisation sein.

Wir alle kennen, oder haben zumindest schon einmal etwas von den Foltermethoden und Hinrichtungen im Mittelalter gehört. Ein Mensch wird für schuldig erklärt und dafür bestraft. Oft auch mit dem Tod.

Diese Zeiten sind zum Glück vorbei – möchte man meinen. Von Demokratie, allgemeiner Meinungsfreiheit und Menschenrechten sei unsere „heile“ Welt im 21. Jahrhundert geprägt. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille…

Traurige Wahrheit ist, dass in China die Todesstrafe als übliche Hinrichtungsmethode eingesetzt wird. Regelmäßig. Früher wurden die Menschen, die offiziell als schuldig galten, auf ein Feld gebracht und dort erschossen. Nun hat sich Pekings Justiz entschieden, in Zukunft öfter mit Gift zu töten. Ist ihrer Meinung nach nicht so schlimm, wie eine Kugel in den Kopf und als netter  Nebeneffekt billiger. Wie schön, dass man hier an die Wirtschaftlichkeit denkt!

Diese „Rücksicht“ kam für einige Menschen zu spät, die ihre Unschuld nicht mehr beweisen konnten und Opfer einer Reihe von Fehlurteilen wurden. Durch das vermehrte aufkommen von Unruhen wegen dieser Fehlurteile, beschloss der oberste Gerichtshof nun, doch besser selbst das Morden zu übernehmen. Vielleicht steckt hier der Ansatz von etwas Ähnlichem wie einem Gewissen.

Traurig, das das zur Realität des 21. Jahrhundert gehört…

Würde es euch nicht auch beunruhigen, wenn ihr auf dem Flughafen euer Gepäck vom Laufband nehmt und plötzlich etwas ticken hört – Ja?

So dürfte es einigen Passagieren gegangen sein, die einfach nur von der Slowenien nach Irland fliegen wollten, ohne jegliche terroristische Hintergedanken oder sonstige illegale Vorhaben.

Dass sie dann jedoch vom Sicherheitsdienst verhaftet wurden, da Sprengstoff in ihrer Tasche gefunden wurde, dürften viele alles andere als lustig empfunden haben.

Der slowenische Sicherheitsdienst hingegen fand, dies sei doch mal eine gute Idee, um die Sicherheit der Iren zu prüfen!

So wurden einige ahnungslose Passagiere auserwählt, deren Gepäck mit Sprengstoff versehen wurde und tatsächlich: Acht wurden am Flughafen noch entdeckt, ein neuntes Sprengstoffpäckchen schaffte es jedoch bis nach Dublin.

Keine ungefährliche Sache, wenn man bedenkt, dass ein Passagier das tickende Mitbringsel, selbst nach der Auflösung des Tests nicht sofort in der Tasche finden konnte.

Solche „lustigen“ Geschichten lösen bei mir immer wieder die Frage aus, wie man sich noch sicher fühlen soll, wenn selbst Menschen, denen ein hohes Maß an Verantwortung zugesprochen wird, derart leichtsinnig und unbedacht handeln …

it’s over

So, jetzt haben wir’s hinter uns: die Feiertage sind vorbei, das Christkind ist hoffentlich brav gewesen, alle Verwandtenbesuche konnten auf der Liste abgehackt werden, schreiende Kinder werden wieder leiser und die Gründe, täglich Alkohol zu trinken und gewissenlos vor sich hin zu mampfen, verschwinden allmählich.

Das klingt ja alles gut und schön. Eigentlich sind die Weihnachtsfeiertage ja pure Ironie:

Ein Monat vor der Bescherung kann sich kaum jemand vor Freude retten. Heiß wird auf den ersten Tag, an dem man endlich das Kästchen im Adventkalender öffnen kann, hingefiebert. Mit der Zeit lässt die Freude jedoch bereits nach, sich täglich auf die Suche nach der Nummer zu begeben. Schokolade kann man schließlich auch ohne Aufwand bekommen. Kurz vor Weihnachten setzt plötzlich der innerliche, unerträgliche Stress ein, unbedingt alle Geschenke besorgen zu müssen und die Gehirnzellen scheinen förmlich zu rauchen.

Prompt wird die vorweihnachtliche Freude zum Alptraum. In den Geschäften tummeln sich Massen von Menschen und innerlich verspürt man das Bedürfnis jedem einzelnen den Hals umzudrehen, der einem irgendwo in die Quere kommt. Hat man dann endlich alle Geschenke beisammen, muss man das Zeug auch noch verpacken. Oh du Fröhliche!

Die letzten Tage werden mit Baum schmücken verbracht und Verwandtenbesuche in Form von Massenabfertigung erledigt. Nebenbei scheinen die Wangen schon ganz rau vor lauter Glückwunschbussis zu sein und man wird von Festessen zu Festessen deprimierter, wenn man den Bauch beim Wachsen beobachtet.

Mit dem Ende der Feiertage ist die ganze Misere aber noch lange nicht vorbei … Jetzt wirds erst richtig schlimm: Die Verpackungsreste der Geschenke, sowie Essensreste und Flecken auf Möbeln, Wänden, usw. müssen beseitigt werden. Leider geht das mit den gewachsenen Speckröllchen nicht so einfach. Damit beginnt die Hochsaison für die „10 kilo weg in einer Woche“ Specials in allen möglichen Zeitschriften… da soll noch jemand das Wort „besinnlich“ in den Mund nehmen!

und das alles dürfte die Sichtweise von Menschen sein, die Absender der folgenden SMS sind:

Hörst du wie’s draußen scheppert? Es ist das Christkind, vom Punsch ganz deppert!
Hörst du wie’s draußen pumpert? Schon wieder das Christkind mit seinem ganzen Klumpert!
Mach auf die Tür und schlag es gleich nieder – sonst kommt das Luder nächstes Jahr wieder!

;)

Trotzdem, jetzt ist Schluss mit der schlechten Laune, einen guten Rutsch wünsch ich euch allen!

kurz und knackig

Heute nur ein Statement zum Nachdenken : „30,7 Grad Temperaturunterschied innerhalb nur eines Tages“.

Da kommen Erinnerungen an The Day after Tomorrow hoch …

Oh ja, da dürfte sich so manch einer mit einem Schmunzeln im Gesicht beim Zeitungslesen erwischt haben. Blutige Nase, aufgesprungene Lippe und ein alles andere als begeisterter Gesichtsausdruck – die Rede ist von:  Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi.

Solche Bilder gehen um die Welt und sind für Medien und somit auch für den Beat meines Blogs ein willkommenes Fressen. Sei es die Tatsache der sich eher zurückhaltenden Beliebtheit des Ministerpräsidenten oder auch jene, dass es ja keine ernsten Verletzungen waren, welche die Schadenfreude erfolgreich verteidigen, empört darüber ist kaum jemand.

Bereits kurz nach der Attacke explodierten auf Facebook die Forumsbeiträge. Angefangen von Gruppen für Fans des Angreifers, bis hin zum gewünschten Tod Berlusconis, alles wurde gegründet und die Schadenfreude zum Ausdruck gebracht.

Ob das zu weit geht? Womöglich.

Mich bestätigt die Meldung jedoch in der Sichtweise, dass Menschen und Medien nach solchen Schlagzeilen regelrecht lechzen.

Da Berlusconi diesmal aber das Opfer war und nicht der Buhmann, dürfte für ihn wohl eine positivere PR sein als so manch frühere fragwürde Aktion des Politikers.  Einige davon wurden auf YouTube veröffentlicht und lassen den Ministerpräsidenten im Hinblick auf  seine beruflich nicht ganz unwichtige Tätigkeit immer wieder mehr als unseriös wirken.

Hoch leben die Skandale!

- MiSSiNG -

Ja, ich vermisse Etwas. Ich bin sicher, dass ich damit nicht die einzige bin. Niemals. Vor allem nicht in Österreich aber vor allem nicht zu dieser Zeit! Es gibt bestimmt Schlimmeres, das man vermissen kann, ohne Frage.

Trotzdem würde ich mich über die Anwesenheit dieses „Dings“ sehr freuen. Wie schön ist es doch, den Tag mit einem Glühwein am Christkindlmarkt mit Freunden ausklingen zu lassen, oder den eigenen Atem vor lauter Kälte vor sich zu sehen?! Ja das ist die Vorweihnachtszeit. Meine Weihnachtsstimmung hält sich jedoch trotzdem noch sehr in Grenzen.

Warum?

Mir fehlt der SCHNEE !! Es ist Anfang Dezember, genauer gesagt haben wir nun schon den zweiten Advent hinter uns und die Kerzchen am Adventkranz ausgeblasen, doch ohne den Blick aus dem Fenster ins Weiße ist das alles nur halb so schön.

Während ich mich hier ärgere und meinen Frust niederschreibe verhandeln in Kopenhagen gerade die Regierungschefs beim Klima-Gipfel. Toll. Ob mir das den ersehnten Schnee bringt, glaube ich zwar nicht, aber trotzdem ist es mal ein erster Schritt gegen das Problem – nämlich den weltweiten Klimawandel – vorzugehen, in dem man sich über die Ursachen und deren Vermeidung unterhält.

Man möge gespannt sein…

Um meine Sehnsucht teilen zu können, seht ihr hier noch ein wunderschönes Foto, das ich vergangenen Samstag selbst beim Skiopening in Schladming geschossen hab, also Taschentücher bereithalten ;)

Ski-Opening Schladming, Planai

Vergangenen Sonntag schloss die World Press Photo Ausstellung ihre Türen in der Wiener Galerie Westlicht. Wie jedes Jahr, wurden von allen nominierten Pressefotos die besten 50 von einer Jury ausgewählt und zur Schau gestellt.

Neben den Bildern sind Beschreibungen angebracht, welche die jeweilige Hintergrundgeschichte erzählen. Aber auch ohne diese kurzen Beschreibungen sprechen die Bilder für sich.

Angefangen von Kindern, die um einen Toten stehen, über an Hautkrebs erkrankten Albinos, bis hin zu einer Wasserleiche, wird an der Darstellung von Grausamkeiten nicht gespart.

Beobachtet man die Besucher, fällt auf, dass bei den tragischen Geschichten alles genau betrachtet und gelesen wird, bei den Landschafts- oder Tierfotos hingegen, scheint es nicht unbedingt notwendig zu sein, den Text zu lesen.

Schreckliches, mit dramatischem Hintergrund wird  immer wahrgenommen, wenn auch nicht bewusst.  Die Presse hingegen, ist sich dieser Tatsache sehr wohl bewusst und so sind unter den 50 ausgestellten Bildern viele, die Tot, Trauer und Vernichtung zeigen.

Also auch bei Bildern kann man sagen: Bad pics are good pics …

Seite von World Press Photo: http://www.worldpressphoto.org/

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